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Australis ist als Anbieter von Expeditionskreuzfahrten durch die Fjorde Patagoniens einzigartig: Seit 1990 durchkreuzen die Schiffe von Australis die Gewässer zwischen Beagle-Kanal, Magellanstraße und Kap Hoorn. Die chilenische Reederei konnte im Laufe der Jahre viel Erfahrung und Wissen sowie eine tiefe Verbundenheit zur einzigartigen Region an der Südspitze Südamerikas aufbauen. Unsere Schiffsreisen durch die Fjorde des chilenischen und argentinischen Patagoniens entführen unsere Passagiere – stets in Begleitung von einem Team erfahrener Expeditionsleiter – in ansonsten unerreichbare Teile einer der schönsten und zugleich abgelegensten Regionen der Welt. Ein starkes Engagement für die Erhaltung der Umwelt und die Zusammenarbeit mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft haben Australis den Zugang zu Nationalparks und geschützten Gebieten der Kanäle und Wasserstraßen in dieser außergewöhnlichen Region, eröffnet. Unsere Expeditionsschiffe erfüllt alle internationalen Standards in den Bereichen Sicherheit, Umweltschutz und bieten gleichzeitig einen einzigartigen Komfort und Service.

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Reisen mit Pioniergeist am Ende der Welt

Australis folgt auf seinen Reiserouten den Spuren bekannter Entdecker, wie Ferdinand Magellan, Charles Darwin und Kapitän Fitz Roy. Auch wenn sich die Reisebedingungen über die Jahre stark verändert haben erleben unsere Gäste ein ähnliches Gefühl der Ehrfurcht, Begeisterung und Abenteuerlust, das schon die Seeleute in der Vergangenheit gefühlt haben. Eine Kreuzfahrt durch die Magellanstraße stellt zweifelsohne eines der großartigsten Abenteuer dar, das man in Südamerika erleben kann. Die  Entdeckung der wichtigen Seeverbindung zwischen Atlantik und Pazifik gelang dem portugiesischen Seefahrer Ferdinand Magellan im Auftrag der spanischen Flagge im Jahr 1520. Auf der Suche nach einem Weg zu den Gewürzinseln im Indischen Ozean schaffte er es sein Schiff durch die irrgartenähnlichen Fjorde und Kanäle Patagoniens zu steuern und von Europa kommend schließlich den Pazifik zu erreichen. Die Magellanstraße, eine noch heute wichtige Seepassage, trennt das südamerikanische Festland von der Feuerland-Insel. Etwa 250 km südlich der Magellanstraße befindet sich die Kap-Hoorn-Insel, ein UNESCO-Biosphärenreservat und die südlichste dem Kontinent zugehörige Insel. Sie wurde im Jahr 1616 von niederländischen Seefahrern umsegelt und gilt bis heute als ein von Mythen und Legenden umwobener, einzigartiger Ort unserer Erde. Die Geschichte den Seefahrer und Entdecker schießen die südlichste Hafenstadt Argentiniens, Ushuaia, als „Ende der Welt“ mit ein. Als Ausgangshafen für Expeditionskreuzfahrten durch die Fjorde Patagoniens und bis in die Antarktis stellt Ushuaia einen zentralen Ausgangspunkt für Reisen in der Region dar.

 

Alle Kreuzfahrten von Australis lassen echten Pioniergeist aufleben: Die Expeditionsschiffe fahren jeden Tag aufs Neue durch versteckte Kanäle, Fjorde sowie Landschaften und vorbei an Gletschern, Eisfeldern und anderen Naturhöhepunkten Feuerlands!

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Die wilde Natur Patagoniens

Die Fläche der grenzüberschreitenden Region Patagoniens entspricht in etwa der Größe Frankreichs und ist zwischen den Ländern Chile und Argentinien aufgeteilt. Patagonien gehört zu den am dünnsten besiedelten Teilen der Erde und erhält sich deswegen seine unberührte, natürliche Schönheit. Die surreal anmutenden Landschaften sind für ihre Vielfalt und dramatischen Erscheinungsformen, riesigen Gletscher und Eisklippen, Urwälder, Berge und einzigartig angepassten Wildtiere bekannt. Sie werden Patagonien auf einer Schiffsreise mit Australis hautnah und intensiv zu Wasser und zu Land erleben. Bei aufregenden Ausflügen im Expeditionsschlauchboot nähern wir uns den Gletschern, umrunden Eisberge und gelangen in abgelegene Buchten. Auf der Fahrt durch die Fjorde Feuerlands haben Sie die Möglichkeit, Seelöwen, Biber, Wale, Delfine und eine der größten Pinguinkolonien der südlichen Halbkugel zu sichten. Vögel wie Kelpmöwen, Sturmvögel, Schwalben, Kormorone, Albatrosse, Enten und sogar Kondore werden uns auf der Fahrt begleiten.

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Nachhaltigkeit

Die Expeditionsfahrten von Australis durch Patagonien sind Teil einer einzigartigen Kooperation, die Wissenschaft und verantwortungsvollen Tourismus zusammenführt. Die Wechselseitige Beziehung zwischen Australis und dem lokalen Forschungszentrum in Punta Arenas (Centro de Estudios del Cuaternario de Patagonia y Antártica (CEQUA)) ermöglicht es einerseits Daten, Proben und Fotos für die Forschung zu sammeln und auszutauschen und so Erkenntnisse über die einzigartigen Ökosysteme der fragilen Fjorde und Gletscherwelt Patagoniens zu erhalten. Andererseits kann so eine intensive, tiefgründige und stets auf den aktuellsten Erkenntnissen aufbauende Ausbildung unserer Expeditionsleiter ermöglicht werden. Bei den zahlreichen Forschungsaufenthalten der Forscherteams auf unseren Schiffen ist die Besatzung in die wissenschaftlichen Prozesse eingebunden und kann das hinzugewonnene Fachwissen aus erster Hand an unsere Gäste weitergeben. Die Kooperation Wissenschaft und Forschung schafft so die Grundlage für ein besseres Verständnis und breites Wissen über die einzigartige Region des südlichen Patagoniens und ermöglicht im Ergebnis einen umfassenden und wirkungsvollen Umweltschutz.  

 

Die lokale Reederei Australis ist sich seiner besonderen Verantwortung für die Region bewusst und hält die Umweltbelastung durch moderne Schiffe, Abwasseraufbereitungssystemen, verbrauchs- und kontaminationsarmen Motoren und Recyclingsysteme so gering wie möglich. Die Anzahl der Teilnehmer auf Exkursionen wird zum Schutz der fragilen und unberührten Natur streng limitiert. Die Passagiere werden an Bord ausgiebig darüber informiert, wie sie bei den Landgängen Umwelt sowie einheimische Tier- und Pflanzenarten zu schützen haben.

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Die Zukunft Patagoniens

Die Zukunft Patagoniens liegt insbesondere in den Händen derjenigen, die sich mit der einzigartigen Region verbunden fühlen und sie schützen. Zu den wichtigsten Attraktionen des Nationalparks Tierra de Fuego zählen seine geschützten Tier- und Pflanzenpopulationen – Pinguine, Meeressäugetiere, Vögel und Pflanzen. Ihre Existenz und ihr zukünftiges Überleben können nur gewährleistet werden, wenn ihre Lebensräume und somit die Ökosysteme Patagoniens intakt bleiben. Neben den Projekten in Zusammenarbeit mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft und zusätzlich zu unseren umweltbewussten Verfahren an Bord führt Australis in Zusammenarbeit mit der nationalen Forstbehörde CONAF Umweltschutzprojekte in Patagonien durch. So konnte beispielsweise der umfassende Schutz der Nationalparks Alberto de Agostini und Cabo de Hornos, sowie der Naturschutzgebiet Los Pingüinos gewährleistet werden. Wir kooperieren auch mit einem erweiterten Kreis von Behörden und setzen uns für nachhaltigen Tourismus in Südamerika im Allgemeinen ein. Für unsere Zukunft verstehen wir den Umweltschutz und die Nachhaltigkeit als zentrale Elemente unserer täglichen Arbeit und als Ziel der Unternehmensentwicklung.  

Der

Weg in die Zukunft

Wir fördern Systeme zur langfristigen Bewertung und Überwachung der biologischen Vielfalt, um sie als Indikatoren der Nachhaltigkeit an den von uns besuchten Orten zu nutzen.

Außerdem fördern wir den Austausch wissenschaftlicher Forschung, die zur Erhaltung und zum nachhaltigen Tourismus beiträgt. Wir verbreiten Forschungsergebnisse zur Erhöhung des Umweltbewusstseins für eine nachhaltige Tourismusentwicklung. 

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An Bord unserer Schiffe

Alle Passagiere, die mit Australis eine exklusive Expeditionskreuzfahrt unternehmen, werden umfassend über die Bedeutung des Schutzes der Tier- und Pflanzenwelt informiert. Jede Exkursion wird in einer informativen Präsentation durch ein Mitglied des Expeditionsteam vorbereitet und besprochen.

Zum Schutz der Umwelt sind unsere Schiffe technisch mit Abwasseraufbereitungssystemen ausgestattet. Speisereste und Abfälle werden getrennt uns bestmöglich wiederverwendet.  Rauchen ist nur in gekennzeichneten Außenbereichen gestattet, während der Exkursionen besteht in den Nationalparks Rauchverbot. In allen Kabinen liegen Broschüren über umweltgerechtes Verhalten aus. Die Antriebssysteme unsere Flotte an Schlauchbooten verfügt über spezielle emissionsarme Motoren.  

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Exkursionen und Landgänge

Australis Passagiere erhalten bereits vor den Exkursionen viele Informationen darüber, wie sie sich umweltbewusst und respektvoll gegenüber der Umgebung verhalten: So werden sie z. B. über die (Nicht-)Zugänglichkeit und Begehbarkeit bestimmter Bereiche aufgeklärt, erfahren, wie Störungen von Tieren vermieden werden und werden dazu angehalten, keine Äste, Steine oder Muscheln als Souvenir mitzunehmen. Auf den Exkursionen ist die Teilnehmerzahl auf maximal 20 Teilnehmer pro Gruppe beschränkt, um die gekennzeichneten Routen möglichst geringfügig zu belasten. Alle Gruppen werden stets von mindestens einem Expeditionsleiter begleitet, der für Fragen und Erklärungen zur Verfügung steht. Bestimmte Schutzbereiche werden von uns überhaupt nicht betreten. Auch wenn die Mahlzeiten auf jeder Patagonien-Kreuzfahrt ein Highlight darstellen, bestehen wir fest darauf, dass essbare Dinge an Bord bleiben. Dadurch kann die Gefahr, dass versehentlich Abfälle zurückgelassen werden oder Tiere die Lebensmittel zu sich nehmen, minimiert. Es ist verboten, sich Tieren zu nähern und diese zu stören oder zu beunruhigen. Fazit: Aufschlussreiche Touren und einmalige Begegnungen in einer der letzten unberührten Regionen der Erde, deren Ökosysteme auch weiterhin ursprünglich und intakt bleiben sollen, wenn wir bei Sonnenuntergang wieder weiterfahren.

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