Vögel
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Canquén (Chloephaga poliocephala) (Graukopfgans)
Die Graukopfgans weist keinen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus auf. Kopf und Hals sind bleigrau gefärbt. Diese Gänseart gehört zur Familie der südamerikanischen Gänse und ist kein großer Wasserliebhaber. Sie ernährt sich von Algen. Diese Vogelart ist größer als die Enten.
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Caiquén (Chloephaga picta) (Magellangans)
Die Magellangans gehört zu einer in Patagonien weit verbreiteten Gänseart. Sie weist einen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus auf. Das Männchen hat einen weißen Kopf und Hals, während das Weibchen graubraun gefiedert ist. Der Magellanganter zieht mit seinem weißen Federkleid die Aufmerksamkeit der Raubtiere auf sich und schützt auf diese Weise das Weibchen.
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Diucón Común (Xolmis pyrope) (Feueraugentyrann)
Der Feueraugentyrann ist ein Zugvogel, der im Sommer nach Patagonien zurückkehrt, um dort zu brüten. Seine Augen sind rot, sein Gefieder grau und er ist kleiner als die anderen Vögel seiner Art. Während der Ausschiffung und in der Gegend des Beagle-Kanals ist er häufig zu sehen. Er ist auch in Wualaia vertreten. Er jagt Insekten im Flug.
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Cóndor (Vultur gryphus) (Andenkondor)
Der Andenkondor gehört zu den typischsten und bekanntesten Geiern der Region. Das Männchen unterscheidet sich vom Weibchen durch seinen Kamm. Die erwachsenen Vögel zeichnen sich durch einen weißen Hals aus.
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Pingüino de Magallanes (Spheniscus magellanicus) (Magellan-Pinguin)
Diese Pinguinart ist weit verbreitet und kommt besonders häufig in der Magellan-Region und in Feuerland vor. Im Winter ziehen sie Richtung Norden zu wärmeren Gewässern. Im September treffen die ersten Männchen ein, die das Nest für die Weibchen vorbereiten, die eine Woche später am Brutplatz erscheinen. Männchen und Weibchen wechseln sich beim Brüten ab und nach dreimonatiger Brutzeit, vorzugsweise im Dezember, schlüpfen die Küken. In den ersten drei Lebensmonaten lernen die Küken zu überleben. Die Eltern ernähren sie, indem sie die Nahrung wieder heraufwürgen. Genau wie die adulten Vögel, ziehen auch die Jungvögel ab März Richtung Norden. Wissenschaftler haben festgestellt, dass die erwachsenen Tiere ihre Jungen bei dieser ersten Migrationsetappe meereinwärts begleiten und dann wieder zu ihrem Nest zurückkehren, wo sie dann ihr Federkleid austauschen.
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Cormorán de las Rocas (Phalacrocorax magellanicus) (Felsenscharbe)
Die Felsenscharbe ist ein Wasservogel und als solcher, ein ausgezeichneter Taucher. Sie laufen über die Wasseroberfläche, bevor sie zum Flug abheben. Nach dem Tauchen sind sie sehr schwer, da ihr Gefieder nicht vollkommen wasserundurchlässig ist. Sie fliegen mit lang ausgestrecktem Hals und in horizontaler Linie. Diese Kormoranart unterscheidet sich von anderen Kormoranen durch seinen schwarzen Hals und Kopf. Sie ernähren sich hauptsächlich von Fischen und nisten in Felswänden, wie dies vor allem auf der Insel Tucker zu beobachten ist. Sie scheiden einen starken Guano aus, der als Dünger eingesetzt werden kann.
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Cormorán Imperial (Phalacrocorax atriceps) (Blauaugenscharbe)
Diese Scharbe nistet auch in Felswänden und auf horizontalen Oberflächen. Von der Felsenscharbe unterscheidet sie sich jedoch durch ihren hinten schwarzen und vorne, bis zum Schnabelansatz, weißen Hals.
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Churrete Acanelado (Cinclodes fuscus) (Kurzschnabel-Uferwipper)
Der Kurzschnabel-Uferwipper ist einer der Vögel der in der gesamten Region am Häufigsten zu sehen und vertreten ist. Er frisst Weichtiere, Larven und Insekten am Meeresufer. Er ist sehr gesellig. Aus diesem Grund ist er häufig an den Stränden und in den Küstenwäldern anzutreffen.
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Ostrero de Magallanes o Pilpilén (Haematopus leucopodus) (Feuerland-Austernfischer)
Diesen Vogel trifft man an den Stränden an, und er hat einen schrillen Gesang. Mit seinem langen, starken roten Schnabel bricht er die Muscheln auf, um sich von ihnen zu ernähren. Sie treten immer in paarweise auf und nisten am Boden.
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Salteador chileno Skua (Stercorarius chilensis) (Chileskua)
Der Chileskua ist ein sehr aggressiver Raubvogel, der sich von Pinguineiern ernährt. Er kann andere Möwen im Flug angreifen um ihnen die Nahrung aus dem Schnabel entreißen. Sie sehen einer braunen Möve ähnlich und wenn sie ihre Flügel zum Flug ausbreiten, kann man an ihren Flügelspitzen zwei weiße Flecke erkennen.
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Caranca (Chloephaga hybrida) (Tanggans oder Kelpgans)
Der Lebensraum dieser Gänseart liegt an der Küste. Weibchen und Männchen sehen sehr unterschiedlich aus. Das Männchen ist vorwiegend weiß gefiedert und das Federkleid des Weibchens ist vor allem schwarz gefärbt, bis auf einige weiße Federn in den Flügeln. Wenn das Weibchen stirbt, bleibt das Männchen für eine lange Zeit bei ihr; stirbt das Männchen aber, fliegt das Weibchen unverzüglich davon. Diese Gänseart ist weit verbreitet und sehr widerstandsfähig. Sie kommt nur in Küstengegenden und salzhaltigen Binnengewässern vor. Sie ernährt sich von Algen (Kelp).
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Pato Quetro o Vapor no volador (Tachyeres pteneres) (Magellan-Dampfschiffente)
Das Gefieder dieser Ente ist vor allem stahlgrau, die Bauchfedern sind weiß, der Schnabel weist eine orange und die Beine gelbe Farbe. Die massigen, flugunfähigen Tiere zeichnen sich durch ihre Größe aus. Auf dem Wasser bewegen sie sich schnell und geschickt, indem sie wie „ein Dampfschiff“ paddeln. Sie sind gute Taucher und ernähren sich von Krusten- und Schalentieren.
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Pato Juarjual o Crestón (Lophonetta specularioides) (Schopfente)
Die in dieser Region lebenden Enten sind groß und ihr Gefieder ist unauffällig. Im Vergleich zu den gewöhnlichen Enten sind sie ausgeprägte Fleischfresser und gute Taucher. Sie laufen über die Wasseroberfläche, bevor sie zum Flug abheben. Die Schopfente hat ein gräulich braunes Gefieder mit einer dunkleren Rückenpartie. Die Art weist keinen bedeutenden Geschlechtsdiphormismus auf. Sie stoßen kurze Ruflaute aus („juar...juar“)., sind in der Region weit verbreitet und nisten bevorzugt an den inneren Küstengebieten Feuerlands. Typisch für diese Entenart ist der Schopf im Nacken, der einem Kamm ähnelt.
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Gaviota Austral (Leucaphaeus scoresbii) (Blutschnabelmöwe)
Diese Vogelart ernährt sich hauptsächlich von Aas und ist in den Häfen Patagoniens sehr verbreitet. Möglicherweise handelt es sich bei ihr um eine der schönsten Möwenarten, die durch ein gräuliches Gefieder und leuchtend rot-orangene Beine und Schnabel auffällt.
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Gaviotín Sudamericano (Sterna hirundinacea) (Falklandseeschwalbe)
Diese Seeschwalbe besitzt ein für diese Art typisch weißes Gefieder mit einem schwarz gefleckten Kopf. Sie gehört zu den Zugvögeln und ist von Dezember bis Januar in der Gegend der Insel Magdalena, dem Garibaldi-Fjord und dem Beagle-Kanal anzutreffen, wo sie sich auf den Flug gen Norden, zwischen März und April, vorbereiten.
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Petrel Gigante del Sur (Macronectes giganteus) (Riesensturmvogel)
Er ist der größte Vogel aus der Familie der Sturmvögel. Er sieht dem Albatros ähnlich, besitzt jedoch einen robusteren Körperbau und größeren Schnabel mit einer ausgeprägten Nasenröhre. Sein Federkleid ist von dunklem Graubraun, der Hals- und Kopfbereich ist blass gefärbt. Weiß gefiederte Riesensturmvögel kommen nur in der Antarktis vor und sind nicht in Patagonien anzutreffen. Sein Schnabel ist gelblich mit grünlicher Spitze. Der Jungvogel ist vollständig dunkel-graubraun gefärbt und kommt, wie der Albatros, nur zur Brutzeit an Land. Adulte Vögel weisen am Kopf eine weißere Farbe als am übrigen Körper auf. Der Riesensturmvogel scheidet fortwährend Salz aus seinen Nasenröhren aus.


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