Spheniscus magellanicus

Magellan-Pinguin

Das sympathische Tier wurde zum ersten Mal von Antonio Pigafetta - dem Chronisten der Hernando während ihrer Magellan-Reise – erwähnt, der die Magellan-Pinguine mit Wildgänsen vergleicht. Man vermutet, dass der Pinguin in der Vorzeit ein fliegender Landvogel und mit den Sturmvögeln artverwandt war. Nach und nach kam er dem Meer immer näher, um Nahrung zu finden. Da er nicht mehr fliegen musste, passte er sich dem Leben im Wasser an. Auch sein Körper -spindelförmig oder spheniscus - seine mit Schwimmhäuten versehenen Füße und seine Flügel, die wie bei den Fischen zu Flossen wurden adaptierten sich an seine neue Umgebung.

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as sympathische Tier wurde zum ersten Mal von Antonio Pigafetta - dem Chronisten der Hernando während ihrer Magellan-Reise – erwähnt, der die Magellan-Pinguine mit Wildgänsen vergleicht. Man vermutet, dass der Pinguin in der Vorzeit ein fliegender Landvogel und mit den Sturmvögeln artverwandt war. Nach und nach kam er dem Meer immer näher, um Nahrung zu finden. Da er nicht mehr fliegen musste, passte er sich dem Leben im Wasser an. Auch sein Körper -spindelförmig oder spheniscus - seine mit Schwimmhäuten versehenen Füße und seine Flügel, die wie bei den Fischen zu Flossen wurden adaptierten sich an seine neue Umgebung.

Es existieren insgesamt 17 Pinguin-Arten auf der Erde, die alle auf der Südhalbkugel vertreten sind. Der Galápagos-Pinguin lebt am weitesten im Norden, während der Kaiser-Pinguin seine Heimat in den südlichsten Gefilden, d. h. auf dem antkarktischen Kontinent besitzt.

Den Magellan-Pinguin findet man zwischen Feuerland und Brasilien (am Atlantischen Ozean) und in Peru (am Pazifischen Ozean). Diese weiten Entfernungen werden nach über 6000 km Migration zu warmen Gewässern zurückgelegt.

Unser Pinguin ist etwa 50-70 cm groß, wiegt bis zu 5 kg und lebt bis zu 20 Jahren. Das Männchen ist etwas größer als das Weibchen und sein Schnabel ist etwas besser entwickelt.

Sie verbringen die meiste Zeit ihres Lebens im Wasser, sogar zum Schlafen, und führen ein Leben in freien Gewässern. Sie sind hervorragende Schwimmer und erreichen im Wasser eine Geschwindigkeit von bis zu 8 km/h. Ihr Gefieder wasserabweisend macht. Das Öl wird von einer Drüse, der Bürzeldrüse, abgesondert. Eine dicke Fettschicht schützt seinen Körper von innen vor der Kälte.

Sie haben einen besonderen Schrei, ähnlich dem eines Esels. Ihr häufiges Niesen dient dem Ausstossen einer salzhaltigen Flüssigkeit, die von einer Drüse produziert wird, welche die Salzkonzentration ihres Körpers reguliert.

Die Pinguine wechseln jährlich ihr Gefieder. In diesem Zeitabschnitt (Januar-Februar) vermeiden sie den Kontakt mit dem Wasser und dem Essen. Erst im 3. Jahr erreichen sie ihre entgültige Farbe, geprägt durch auffällige Rahmen um Augen und Hals, außerdem wechseln sie die grauschattierten Federn gegen überwiegend schwarze. Ihre Ernährung basiert auf kleinen Fischen, wie Anschovis, Sardinen oder Ährenfish. Ihre großen Feinde sind die Seelöwen, die Fischernetze und die Verschmutzung der Ozeane. Sie können bis zu 80 m tauchen.

FORTPFLANZUNG
Zwischen August und September kommen die ersten Männchen ins Gebiet, um das Nest wieder aufzubauen, da sie meistens denselben Brutplatz der vergangenen Saison benutzen.. Die Brutplätze können sich unter freiem Himmel oder unter einem Strauch befinden.

Danach kommen die Weibchen und es bilden sich die Paare. Sie legen 2 Eier (3 sind eine Ausnahme), welche 30 bis 40 Tage lang von beiden Pinguinen abwechselnd gebrütet und versorgt werden, damit sie auf Nahrungssuche gehen können. Nach dem Schlüpfen wiegen die Küken nicht mehr als 150 g und erst wenn sie 250 g schwer sind gehen sie zum Meer. Nachdem das erste Ei gelegt ist, suchen die Männchen das Meer auf, um Nahrung zu suchen und mehr Nistmaterial zu bringen. Die zweiten Küken sind generell kleiner und haben weniger Chancen zu überleben (30% überleben), dies liegt in der Regel am Nahrungsmangel, da durch den kommerziellen Fischfang die Nahrungssuche der Eltern erschwert wird.

Sie sind von ihren Eltern mindestens zweieinhalb Monate lang abhängig bis sie ihre neuen wasserdichten Federn haben und sich selbständig im Meer ernähren können. Solange werden sie von beiden Elternteilen durch Regurgitation ernährt. Zwischen dem 3. und 4. Lebensjahr sind die Jungtiere fortpflanzungsfähig.

Ende Januar bis Februar kehren diejenigen Gruppen der Jungtiere zu ihrem Geburtsort zurück, die in den vergangenen Saisons geboren wurden, wo sie auf dem Festland, an der Küste, fast zwei Wochen lang ihr jugendliches Gefieder mausern. Alle Pinguine erneuern ihr Gefieder jährlich; während dieses Prozesses ernähren sie sich nicht, vermeiden sie das Wasser, denn sie sind nicht in der Lage ihre Körpertemperatur zu regulieren, bis die Mauser vollendet ist.

Ab März verlassen sie das Festland und halten sich im Meer auf. Ein Großteil des Bestandes, insbesondere die Jungtiere, migrieren nach Norden, wo sie Peru und Brasilien erreichen können. Viele der Pinguine sterben während ihrer Wanderung gen Norden, entweder aufgrund der Ölverschmutzung oder weil sie sich in Fischernetzen verfangen.

Es gibt zahlreiche Kolonien von Magellan-Pinguinen in der Region. Am zugänglichsten sind die Pinguineras des Otway-Sundes mit etwa 5.000 Exemplaren, der Maggellan-Straße und der Insel Magdalena, wo über 130.000 Exemplare zusammenkommen. Letztere Insel wird von der CONAF, der Chilenischen Forstbehörde, unter dem Namen “Nationales Monument Die Pinguine” geschützt und verwaltet.

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Magellanic Penguins in Chilean Patagonia

Magellanic penguins or spheniscus magellanicus are a medium-sized species of penguin named after the explorer Ferdinand Magellan, who was the first to record the animal during an expedition in 1519. Read More
 

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